Runde zehn für Mozillas Browser Firefox
Als einer der beliebtesten, wenn nicht sogar der populärste Browser im September 2002 das Licht der Welt erblickte, hörte er in der Version 0.1 noch auf den Namen Phoenix. Wie Phoenix aus der Asche startete dann der Firefox vor ziemlich genau acht Jahren am 9. Februar 2004 seinen Siegeszug durchs Internet und genießt heute einen Marktanteil von rund 50 Prozent. Den Internet Explorer aus dem Hause Microsoft hat der Mozilla-Browser längst abgelegt. Nun „Nullt“ der „Feuerfuchs“ und geht in die zehnte Runde: Der Internet-Browser Mozilla Firefox 10 steht zum Download bereit.
Update wir in den kommenden Tagen verteilt
Was bringt die neue Version des beliebten Browser, die in den kommenden Tagen Schritt für Schritt „Over The Air“ über die Auto-Update-Funktion ausgeliefert wird, mit? Interessant ist vor allem, dass der Vollbild-Modus in HTML5 nun vollständig integriert wurde und somit seine zuvor noch eher experimentelle und rudimentäre Stufe verlassen hat. Das bedeutet, dass nun auch Videos oder Spiele dieses Feature nutzen können. Darüber hinaus haben die Entwickler an Optimierungen der Synchronisation getüftelt: Mit einem entsprechenden Benutzerkonto lassen sich seit geraumer Zeit beispielsweise die Lesezeichen auf einem Gerät mit anderen mobilen Geräten synchronisieren. So haben User, die mehrere Endgeräte nutzen, ihre Chronik oder Bookmarks immer dabei. In der neuen Version funktioniert Sync nun auch reibungslos zwischen Android-Plattformen, ohne dass ein Desktop-PC benötigt wird. Die Einrichtung soll dabei wesentlich unkomplizierter ablaufen.
Zahlreiche Verbesserungen auch für Entwickler
Für Entwickler interessant sein dürfte der Style Inspector, mit dessen Hilfe schnell Informationen zu den CSS diverser Elemente aufgerufen werden können. Analog dazu sorgt der Page Inspector dafür, eine Seite nach Kriterien wie Schriften, Farben oder Positionen von Webelementen zu analysieren. Unterstützt wird im Firefox 10 nun auch CSS 3D Transforms und WebGL mit Anti Aliasing. Außerdem soll die Verwaltung der Addons für Benutzer nun wesentlich einfacher von der Hand gehen. Integrierte Zusatzdienste werden nun automatisch als kompatibel erkannt, oder im Falle von Inkompatibilität entsprechend deaktiviert. User müssen sich also nicht Schritt für Schritt durch ihre möglicherweise zahlreichen Addons klicken, um dies manuell vorzunehmen.
© Bild: flickr / ianloic
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