Motorola verklagt Apple erfolgreich wegen verletzter GPRS-Patente

Dez 12, 11 Motorola verklagt Apple erfolgreich wegen verletzter GPRS-Patente

Diese Nachricht lässt Fans von Apple und Besitzer von iPhones und iPads aufschrecken. Denn das Landgericht Mannheim hat Recht gesprochen – vorerst jedenfalls. Der Hersteller Motorola hatte moniert, dass das Unternehmen aus Cupertino Patente verletzte. Dabei geht es vor allem um ein GPRS-Bauteil und die damit verbundenen Patente gegen die – so Motorola – Apple verstoße.

Mannheim gibt Motorola recht

Das Landgericht Mannheim beurteilte die Sachlage ebenso, gab Motorola recht. Apple habe sich im Vorfeld nicht mit Motorola geeinigt und diese GPRS-Patente für seine iPhones und iPads genutzt. Das Ergebnis: eine einstweilige Verfügung gegen Apple Sales International. Die Tochtergesellschaft des Konzerns hat ihren Sitz in Irland, trägt für den Import der Apple-Produkte Sorge.

Apple geht in die Berufung

Mit Hilfe dieses Urteils in Mannheim kann Motorola nun Konsequenzen ziehen – am drastischsten wäre, der Elektronikhersteller erzwingt ein Verkaufsverbot von iPads und iPhones. Ohne das GPRS-Modul wird ein iPhone dann nur noch zum besseren iPod degradiert. Doch noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Apple kündigte bereits an, in die Berufung zu gehen, nachdem zuvor schon eine Klage von Motorola gegen das US-amerikanische Unternehmen erfolgreich verlief. Damals war Deutschland und der Verkauf die iPhones und iPads nicht betroffen. Dieses Mal könnte es zum Äußersten kommen.

© Bild: flickr/Yukata Tsutano

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